Patienten warm halten: Wie Strahlungswärme das Risiko einer Unterkühlung verringern kann

Die klinischen Vorteile einer warmen und angenehmen Umgebung für die Patienten sind in der Medizin weithin anerkannt. Manchmal sind es nur ein paar Grad, die eine erfolgreiche Genesung von einer komplizierten Operation und einem langen Genesungsweg trennen. Wärmestrahlungssysteme können eine wichtige Rolle bei der Verringerung des Risikos einer Unterkühlung spielen und zum allgemeinen Wohlbefinden des Patienten während der Untersuchungs-, Wiederbelebungs- und Erholungsphase beitragen.

Verringerung des Risikos einer Unterkühlung

Eine Unterkühlung liegt vor, wenn die Körperkerntemperatur eines Menschen unter 35 °C fällt. Sie tritt in der Regel auf, wenn der Körper der Kälte ausgesetzt ist und nicht mehr in der Lage ist, genügend Wärme zu erzeugen, um die verlorene Wärme auszugleichen, aber es muss nicht kalt sein, um eine unterkühlte Umgebung zu schaffen. Schock infolge von Verletzungen, Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck, Erschöpfung, Alkohol oder Medikamente beeinflussen die Temperaturregulierung des Körpers. Tatsächlich sind „bis zu 50 Prozent der von Rettungsdiensten transportierten Traumapatienten unbeabsichtigt unterkühlt, wenn sie das Krankenhaus erreichen“[1].

Die Unterkühlung gilt auch als häufige Nebenwirkung während der ersten Stunde der Vollnarkose[2], die auf die Umverteilung der Körperwärme vom Kern in die Peripherie zurückzuführen ist. Darüber hinaus beeinträchtigt die Anästhesie die Wärmeregulierung des Körpers und verändert die Art und Weise, wie der Körper auf einen Abfall der Kerntemperatur reagiert. Der Wärmeverlust kann durch die Umgebungstemperatur oder besonders invasive chirurgische Eingriffe, die einen übermäßigen Wärmeverlust begünstigen, noch verschlimmert werden. Tatsächlich ist eine unbeabsichtigte Unterkühlung eine der häufigsten Komplikationen während des perioperativen Zeitraums und trägt nachweislich zu Infektionen an der Operationsstelle, erhöhtem Blutverlust, Myokardischämie, längerer postanästhetischer Erholungszeit und längerem Krankenhausaufenthalt sowie zu Unwohlsein des Patienten bei.

Maximierung des thermischen Komforts

Die Aufrechterhaltung des thermischen Komforts bzw. des Zustands der Normothermie eines Patienten vor, während und nach einem Eingriff ist von entscheidender Bedeutung. Definiert als „das individuelle Wohlbefinden einer Person, die nicht unter dem Gefühl leidet, zu kühl oder zu warm zu sein“, kann thermisches Wohlbefinden das Risiko von durch Unterkühlung verursachten Komplikationen erheblich verringern. Darüber hinaus haben mehrere Studien gezeigt, dass sich Patienten weniger ängstlich fühlen, wenn in der prä- und postoperativen Phase wärmende Methoden, wie z. B. reflektierende Decken, verwendet werden.[3]

Die präventive Erwärmung eines Patienten mit Decken oder Umluftgeräten ist zwar eine gängige Strategie in vielen medizinischen Einrichtungen, doch ist dies je nach Zustand des Patienten, z. B. bei offenen Wunden, nicht immer möglich. Zwangsbelüftungsgeräte hingegen lassen die Luft im Raum zirkulieren, was das Risiko einer Kontamination der chirurgischen Umgebung durch die Luft erhöht.[4]

Strahlungswärme für das Wohlbefinden der Patienten

Eine wesentlich effektivere und dauerhaftere Lösung ist der Einsatz von Strahlungsheizungen. Schlanke Edelstahl-Heizgeräte wie die Bromic Platinum Electric-Reihe können direkt in die Decke von Reanimationsräumen, Untersuchungszimmern oder prä- und postoperativen Wartebereichen eingebaut werden. Hier erhöhen sie nicht nur den thermischen Komfort des Patienten, sondern helfen auch bei der präventiven Erwärmung des Patienten, wodurch das Risiko einer Unterkühlung verringert wird.

Im Gegensatz zu Zwangsluftgeräten erwärmen Wärmestrahler nicht die Luft um den Patienten herum, sondern den Patienten selbst. So begrenzen sie die Zirkulation von Viruspartikeln in der Luft und schaffen eine gesündere und sicherere Umgebung. Darüber hinaus beeinträchtigen diese Heizgeräte keine offenen Wunden und erleichtern die körperliche Untersuchung des Patienten, während sie gleichzeitig zum allgemeinen Wohlbefinden des Patienten beitragen.

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[1] Helm M, Lampl L, Hauke J, Bock KH. Unbeabsichtigte Unterkühlung bei Traumapatienten. Ist sie für die präklinische Notfallbehandlung relevant? Anästhesist. 1995 Feb;44(2):101-7, zitiert in https://www.ems1.com/ems-products/medical-monitoring/articles/the-chilling-effect-of-hypothermia-on-trauma-patients-lMMwIE5irrYHovAC/

[2] https://www.scientificamerican.com/article/hypothermia-found-to-be-common-during-anesthesia-increasing-need-for-transfusion/

[3] Eine innovative Erwärmungsstrategie zur Steigerung der Patientenzufriedenheit: https://journals.lww.com/nursing/FullText/2019/07000/An_innovative_warming_strategy_to_increase_patient.13.aspx

[4] Forcierte Lufterwärmung wird eingestellt: Infektionsraten bei periprothetischen Gelenken sinken https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5505092/

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